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 | Schwäbisches Brauchtum |
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Fasnet
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in Bearbeitung
als Vorgeschmack schon mal ein paar Bilder von unsre "Mäschgrlâ"
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I be a arms Mäschgêrle ond nage âmâ Boi, gib mr au â Greizrle, nôch gang e wiedr hoi.
Sinngemäß bettelt ein armes Maskiertes Kind, dem es so schlecht geht, dass es an einem Knochen herum nagen muss um einen Kreutzer, damit es dann wieder heim gehen kann.
Das ist nur einer der unzähligen Sprüche, mit dem sich früher die Kinder in der Nachbarschaft ein bisschen Fasnetsgeld "erarbeiteten" ;-) Heute hört man die Sätze eher selten.
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Funkenfeuer
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oder "Fâudâlaichâ"
Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch werden mit einem riesigen Feuer die bösen Geister oder auch der Winter vertrieben - je nachdem, wie man es sehen will.
Die Dorfjugend baut aus den alten Weihnachtsbäumen und sonstigem Holz einen großen Haufen, der bei Sonnenuntergang entzündet wird. Für die Kinder ist es ein besonderes Erlebnis, mit selbst gebastelten Laternen zum Funkenfeuer zu gehen und für Groß und Klein erfreut sich an dem Anblick, den Haufen abbrennen zu sehen.
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Maibaum
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Für das Maibaum-Stellen zeigt sich der Musikverein verantwortlich. In den letzten Apriltagen wird eine große Fichte vorbereitet: der Stamm wird geschält und als Schmuck eine Girlande aus Tannengrün hergestellt. Mit musikalischer Begleitung wird am Abend des 30.04. der Baum aufgerichtet und der Baumschmuck angebracht. Mancherorts wird die Nacht unter dem Baum durchgefeiert - eigentlich wird der Baum bewacht, da es in früheren Zeiten üblich war, im Nachbarort den Maibaum zu stehlen. Die Bestohlenen konnten ihn dann gegen ein gehöriges Pfand wieder auslösen. Das war eine Schande für den ganzen Ort; noch größer war die Schande, wenn sie den Maibaum überhaupt nicht zurück bekamen!!!
Je höher und je schöner der Maibaum ist, desto besser; beim jährlich durchgeführten Maibaum-Wettbewerb belegt der Hörenhauser Baum regelmäßig die vorderen Plätze. Auf dem Bild ist der Baum von 2005 zu sehen; damals wurde er mit PLATZ 1 ausgezeichnet.
Zum 01. Mai gibt es verschiedene Bräuche, die tw. von Ort zu Ort unterschiedlich sind. Der Bursche stellt seinem Mädel einen Maien, eine mit bunten Bändern geschmückte, junge Birke. Zudem macht der Junge seine Liebe zu einem Mädchen öffentlich, indem er eine feine Kalkspur von seinem Zuhause zu ihr nach Hause zieht
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Tagwacht
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Am Morgen des 01. Mai marschiert alljährlich der Musikverein im Morgengrauen musizierend durch die beiden Ortsteile Hörenhausen und Weihungszell "um die Bewohner mit einem musikalischen Gruss auf den Mai einzustimmen" - wie der alte Brauch auf der website des MV so schön beschrieben wurde.
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Rübengeister
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alljährlich im Herbst schnitzen die Kinder aus ausgehöhlten Zuckerrüben Rübengeister und ziehen nach Einbruch der Dunkelheit mit ihren beleuchteten "Geistern" in der Nachbarschaft von Haus zu Haus um Süßigkeiten zu bekommen; manchmal sagen sie Sprüche auf, manchmal erschrecken sie die Nachbarschaft auch nur mit einem "grauenhaften" huuu huuu;-)
Seit in den letzten Jahren auch bei uns verstärkt das neudeutsche Halloween Einzug gehalten hat, gibt es auch bei diesem althergebrachten Brauch die Halloween-Version, wobei dann einfach statt Rüben Kürbisse verwendet werden.
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Martinsumzug
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Der Laternenumzug wird zumeist von den örtlichen Kindergärten organisiert und findet normalerweise am 11.11. nach Einbruch der Dunkelheit statt. Die Kinder basteln in den Tagen zuvor wunderschöne Laternen und voller Stolz tragen sie diese singend durch die Straßen. Z.T. nimmt ein Reiter als Hl. St. Martin daran teil, der im Laufe des Umzuges seinen Mantel mit einem Armen teilt ...
Im Anschluss gibt es bei einem gemütlichen Beisammensein Glühwein oder Kinderpunsch und meist Linzer Torte
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Nikolaus
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Am Vorabend des 06. Dezember macht in Hörenhausen der Nikolaus des Musikvereins Hausbesuche und bringt den braven Kindern ein Geschenk; die Bösen werden mit der Rute ermahnt, sich im kommenden Jahr zu bessern ...
Ebenfalls am Abend des 05. Dezember ziehen Jugendliche verkleidet als "Wilde" oder "Glôâsâ" mit schweren Schellen behangen und lautem Gejohle durchs Dorf. Auf ihrer Runde haben sie bereits ihre Häuser, bei denen sie Sturm läuten und Einlass verlangen. Dort werden sie mit Schnäpslâ zufrieden gestellt und so wundert es nicht weiters, dass gegen später das Geschrei immer "greulicher" wird;-)
Am Sonntag um Nikolaus veranstaltet der Musikverein eine Waldweihnacht; besonders schön für Alt und Jung ist die kleine Feier natürlich, wenn Schnee liegt ...
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