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Oberschwaben ist ein barockes Himmelreich auf Erden: zwischen Donau und Bodensee, bayerischer und badischer Grenze gelegen, mit vielfältigen Beziehungen zu den Nachbarn in Österreich und der Schweiz. Weiche Hügel und weite Felder, kleine Weiher und dunkle Moore modellieren die Landschaft mit ihren selbstbewußten Städten und prächtigen Einödhöfen, stolzen Klöstern und reichen Adelssitzen. Nach der napoleonischen Neuordnung kam das Oberland zu Württemberg, die von katholischer Lebenslust und vitaler Volksfrömmigkeit geprägte Bevölkerung versuchte, ihre Identität gegen die kleinkarierte Enge des Unterlands, die pietistische Strenge und nüchterne Schaffigkeit der neuen Herrschaft zu bewahren. Das einstige Bauernland ist heute im Umbruch begriffen, seine üppige Schönheit gefährdet durch Zersiedelung, Industrialisierung und Verkehr.
Eckart Frahm und Wolfgang Alber beschreiben die erdgeschichtlichen Besonderheiten und den natürlichen Zauber, die kulturellen Schätze und die Lebensweise zwischen Tradition und Moderne. Otto Stadler zeichnet mit seinen hervorragenden Farbfotos ein plastisches Bild dieses kleinen Paradieses im Süden Deutschlands.

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