"de Mei" oder "mei Aldâ"

Edeltraud - eigentlich hört sie auf "Eddi"

ungestraft darf ich sie "mei Aldâ" nennen, schließlich ist sie viele Wochen älter als ich. Sie fotografiert mit Begeisterung, hasst es aber "wie die Pest", wenn von ihr ein Foto gemacht wird - na dann eben nicht.
Dafür gibts ganz unten ein paar Lieblingsfotos von ihr;-)





mein Ultracoach

Da sich bei uns die Arbeitsteilung eingebürgert hat, ist Eddi fürs "Management" zuständig. Sie kümmert sich um Ausschreibungen, Anmeldungen, Anreise, etc. - einfach um die ganze Laufplanung im Vorfeld.

Der eigentlich wichtigere Part, ihr Job als Ultracoach - meine Betreuung während des Laufes - liegt im Moment allerdings auf Eis.
Da Ultraläufer - ich muss zugeben: manchmal auch ich - während des Wettkampfes ziemlich stur sein können und nicht auf gute Ratschläge bzw. "Anweisungen von außen" hören wollen, verzichtet Eddi lieber aufs coachen;-(((

Sie scheint wohl vergessen zu haben, dass es doch zu ihren großen Leidenschaften zählt, mir vor, während und nach dem Lauf jederzeit zur Verfügung zu stehen. Dazu gehört:
- mich zu den Wettkämpfen und wieder heim zu chauffieren
- das Zelt aufzubauen, einzurichten und danach wieder abzubauen
- mir davor-während-danach die Beine und Füße zu massieren
- meine Wunden - meist handelt es sich nur um Blasen - zu versorgen
- auf Anweisung frische Klamotten oder Schuhe zu bringen
- ungefragt die Zwischenzeiten zu kontrollieren
- heißes Teewasser zu organisieren und Getränke bereit zu halten
- mich durch bloße Anwesenheit zu unterstützen
- mich mit "Rat und Tat" zu motivieren, auch wenn ich nicht darauf höre
- ständig an der Laufstrecke zu sein, falls ich was brauche
- etc., etc.

Offensichtlich ist es bei ihr gerade ein wenig in Vergessenheit geraten, was sie am Ultralauf so liebt - ich hoffe, ich kann sie noch davon überzeugen, sich wieder voll um mich zu kümmern - das braucht ein Ultraläufer doch so sehr;-)))

Ein "Statement" zum Ultralauf aus ihrer Sicht folgt noch, aber wenn ich richtig überlege ... - vielleicht ist es besser, wenn nicht;-)
Aber zumindest über sich kann sie hier ja schon mal ein bisschen schreiben, daher übergebe ich jetzt mal an sie selbst ...





Eddi über ihren Job als Ultracoach

vielleicht schreibe ich hier wirklich noch ein paar Sätze über diese "Verrückten", die stunden-, ja tage- oder sogar wochenlang im Kreis herum oder durch die Lande rennen und dabei sooo glücklich und zufrieden mit sich und der Welt sind - wenn sie es denn sind ... Ganz so rosig sieht die Sache in der Realität ja denn doch nicht aus!



Eddi über sich - es war einmal ...

Im Bekanntenkreis gelte ich allgemein als fotoscheu - ok, das kann ich nicht leugnen. Diskussionen erübrigen sich aus meiner Sicht, also belassen wir's doch einfach dabei: ich fotografiere, und das Problem löst sich von selbst.



Natürlich existieren Fotos von mir, wenngleich die Aufnahme schon ein paar Jährchen zurück liegt. Bereits "Mitte des letzten Jahrhunderts" habe ich in meinem Geburtsort in Rottenacker an der Donau im Grenzland Oberschwaben / Schwäbische Alb für Fotos Modell gestanden und das habe doch wohl tapfer über mich ergehen lassen ...




 

Reinhold bezeichnet mich gerne als "Antisportler" obwohl er lange Zeit versucht hat, mich zum Laufen zu überreden.
Dabei fühlte ich mich bereits in frühester Jugend dem Sport zugetan! Dass dann meine Sportlerlaufbahn irgendwann jäh endete ... - ich muss mal bei Gelegenheit nachgrübeln, woran das lag;-)

Im Ernst: Zwar hatte ich auch mal ne (kurze) Trim-Trab-Phase - die Älteren werden sich vielleicht noch an den Boom in den 70ern erinnern und als die Kids klein waren, ging ich auch mit ihnen "trainieren", aber im Großen und Ganzen hatte ich es noch nie mit der Lauferei. Ich gehöre einfach zu den Menschen, die es NICHT können, auch wenn Läufer behaupten "jeder kann laufen".



Entgegen allem Anschein hatte ich es auch nicht mit dem Skifahren - oder dem Rollschuhfahren, was zu meiner Zeit modern war. Wobei: das Fahren selber wäre nicht das Problem gewesen, es lag eher am Anhalten;-)




 

Vorübergehend spielte ich Tischtennis und mit meiner Freundin traf ich mich zum wöchentlichen Squash-Abend. Kurze Zeit betätigte ich mich mit zweifelhaftem Erfolg sogar in der Turnabteilung etc.
Ganz Steinbock-untypisch war ich aber schon immer eine Wasserratte; Wasser zog mich "magisch" an - ob zum Rudern, schwimmen oder einfach zum rumplantschen und austoben. Heute hindert mich meist das Problem mit der vielen Figur. Von Zeit zu Zeit schaffen es Freunde von mir aber dennoch mich so lange zu nerven, bis ich die Badesachen packe ...

Als Zuschauer kann ich mich für die verschiedensten Sportarten begeistern - in live noch mehr als am Fernsehen.
Es muss ja nicht die ganze Zeit Fußball sein; dabei hätte ich früher selbst sehr gern Fußball gespielt - aber wie üblich bekam ich dann immer zu hören: "Des duâd â Mädle et!" und drum hat's Mädle eben nur in den Schulpausen gespielt



In frühen Jahren war ich "Lieblingstochter" (allerdings ohne Konkurrenz) und genau so, wie meine Mutter sich ihr "Mädle" gewünscht hat - ne richtige kleine Hausfrau: kochen, backen, putzen und stricken und alle möglichen Handarbeiten gehörten früher zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen.




 

Leider ist das aber ziemlich in den Hintergrund getreten, ebenso wie selber musizieren und zum Gitarre spielen hatte ich eh nicht wirklich Talent - eigentlich lag es daran, dass ich zu selten übte und daher auch keine rechten Fortschritte machte ;-( Aber das brauchen die Kids ja nicht zu wissen;-)))

Mein Musikgeschmack ist ziemlich identisch mit Reinholds - Oldies, Rock, Pop; zumindest in diesem Bereich herrscht bei uns Harmonie pur;-) Wir besuchen aber leider viel zu selten Musicals wie Starlight Express, Hair, ... oder Konzerte von Manfred Mann, Genesis etc.
Am 1.Mai und bei Fest- oder Fasnetsumzügen ist auch Blasmusik angesagt.



Da ich nicht gern als Motiv diene, stehe ich lieber hinter der Kamera. Zwar habe ich dabei ziemliche Defizite, der Freude daran tut's aber keinen Abbruch;-)
Ansonsten lese ich gerne, arbeite (!) sehr gerne am PC, liebe die Natur, meinen Garten, Tiere und gelegentlich auch Brummifahren, ...



Richtigstellung: Wie auf obigen Bildern deutlich zu erkennen ist, entstamme ich noch der Ära der Schwarz-Weiß-Fotografie. Dass es aber "zu meiner Zeit" noch Dinosaurier gegeben hat, ist ein Gerücht, das meine Kiddies in die Welt gesetzt haben und dem möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz energisch widersprechen!
Zwar mag sich die Tatsache, dass ich eine Telefon-, Fernseh- und PC-lose Kindheit hatte, für manch Einen nach Dino-Zeitalter anhören, aber wir hatten damals schon Autos, Elektrizität, Bücher etc. Wowwww!

Und bunte Bilder gabs dann auch irgendwann:





ab dieser Zeit existieren Dank meiner erfolgreichen Vermeidungsstrategie kaum Fotos von mir

Dafür folgen hier - wie von Reinhold angekündigt - ein paar von meinen Lieblingsfotos, die ich hin und wieder ergänze



Lieblingsfotos

Sie müssen Ihren Flash-Player aktualisieren.

Klicken Sie hier, um Ihren Flash-Player zu aktualisieren.





nach oben